Antoine Lallour

Experte für digitale Vermögenswerte im DG Market Operations (Senior Management Team)
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Antoine Lallour ist Digital Assets Expert in DG Market Operations (Senior Management Team) bei der Europäischen Zentralbank, eine Position, die er seit Dezember 2025 in Frankfurt, Deutschland, innehat. In dieser Funktion gehört er zum Senior Management Team der Generaldirektion Marktoperationen der EZB mit Fokus auf digitale Assets.

Seine Arbeit zu digitalen Assets und Finanzinnovation erstreckt sich über mehr als ein Jahrzehnt. Bei der Bank of England, wo er von Februar 2018 bis Dezember 2021 tätig war, wirkte er an den Arbeiten der Bank zur Ausgabe eines digitalen Pfunds, an der Reaktion der Bank auf vorgeschlagene digitale Währungen des privaten Sektors einschliesslich stablecoins, am Rahmenwerk des Basler Ausschusses für Kryptoassets sowie an der regulatorischen Antwort des Vereinigten Königreichs auf Kryptoasset-Exposures von Banken mit. Ab Juli 2020 war er als Senior Manager for Innovation and Regulatory Perimeter tätig, ein Team, das er aufgebaut und geleitet hat. Zuvor leitete er bei der Bank of England in der Prudential Policy Directorate und der Sterling Markets Division Analysen zu Kryptoasset-Exposures von Banken, stablecoin-Emission, Asset Encumbrance und der Risk-Free-Rate-Transition weg von LIBOR. Zudem war er 2016 Co-Autor eines Working Papers der Bank of England mit dem Titel „Do we need a stable funding ratio? Banks' funding in the global financial crisis“ gemeinsam mit Hitoshi Mio. Zu seinen angegebenen Fachgebieten zählen Risikomanagement, Finanzmärkte, Regulierung und Technologie, mit Schwerpunkt auf der Beratung zu komplexen Systemen, die von strukturellem Wandel betroffen sind, darunter Reformen der Bankenaufsichtsregulierung, LIBOR-Transition, aufsichtsrechtliche Regeln für Kryptoassets und die Vorbereitung auf neue Formen digitalen Geldes. Seine dokumentierte Berufserfahrung umfasst insgesamt rund zehn Jahre. In den verfügbaren Quellen wird kein Bildungshintergrund genannt.

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Thomas Vlassopoulos

Stellvertretender Generaldirektor für Marktinfrastruktur und Zahlungen

Thomas Vlassopoulos ist Director General Market Infrastructure and Payments bei der European Central Bank und wurde im Juni 2025 in diese Funktion berufen. Die Directorate General überwacht und koordiniert den Betrieb und die Weiterentwicklung von Zahlungssystemen und Marktinfrastrukturen und leitet das Digital-Euro-Projekt. Er folgt auf Ulrich Bindseil, der die ECB verlassen hat.

Vor dieser Ernennung war Vlassopoulos ab Mai 2021 als Deputy Director General Market Operations tätig. Zuvor leitete er von 2018 bis 2021 die Monetary Analysis Division innerhalb der Directorate General Monetary Policy und war von 2017 bis 2018 Deputy Head of the Systemic Risk and Financial Institutions Division innerhalb der Directorate General Macroprudential Policy and Financial Stability. Zwischen 2012 und 2017 hatte er Positionen als Principal Economist in der Monetary Analysis Division und der Monetary Policy Strategy Division inne und arbeitete von 2008 bis 2012 als Economist in der Monetary Policy Stance Division. Er trat 2007 als ESCB/IO Expert in der Monetary Policy Stance Division in die ECB ein. Vor seiner Tätigkeit bei der ECB war er von 2004 bis 2006 Economist im Economic Research Department der Bank of Greece. Er ist Mitglied des Editorial Board der ECB Occasional Paper Series. Seine Forschung befasste sich mit der Transmission der Geldpolitik und deren Wechselwirkung mit der Finanzstabilität. Er verfügt über einen MSc in Economics der London School of Economics and Political Science, den er 1998 erwarb.

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