
Geschäftsführer
Laszlo Szabo ist Co-Founder and CEO von Kiln, einer Enterprise-Plattform für Staking und Digital Asset Yield, die er seit 2018 leitet. Kiln betreibt Validatoren auf grossen proof-of-stake Blockchains und zählt mehr als 200 Unternehmenskunden auf drei Kontinenten, darunter Exchanges, Custodians, Asset Manager und Fintechs. Die Plattform verwaltet mehr als 4 Milliarden US-Dollar an Stake und läuft auf einer Multi-Cloud-, Multi-Region-Infrastruktur. Zu den Kunden gehören Fireblocks, BinanceUS und SwissBorg.
Szabos aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Rollout von Railnet, einem dezentralen Yield-Protokoll für institutionelle Curators, das als Orchestrierungsschicht fungiert und DeFi Yields sowie tokenisierte Real-World Assets — etwa Treasury bills und private credit — innerhalb eines einheitlichen Compliance-Rahmens verbindet. Railnet adressiert drei operative Probleme: die Verbindung von DeFi- und tokenisierten RWA-Yield-Quellen, die Standardisierung des Investment-Lebenszyklus über unterschiedliche Liquiditätsprofile hinweg — von sofortigen DeFi-Rücknahmen bis zu traditionellen Asset-Zyklen von T+1 oder T+30 — sowie die Bereitstellung auditierbarer Compliance-Reportings für Institutionen, die unter Regulierungen wie MiFID und MiCA operieren. Ein spezifischer technischer Beitrag ist die Handhabung der NAV-Berechnung während Verzögerungen bei Rücknahmen, wenn Tokens eine Wallet verlassen, bevor die entsprechenden Cash-Flows abgewickelt sind. Szabo hat erklärt, dass Railnet zum Default-Standard für Kapitalflüsse on-chain werden soll. Sein Hintergrund liegt im Tech-Recruitment: 2015 gründete er ein Tech-Recruitment-Unternehmen mit, bevor er in den Blockchain-Sektor wechselte. Er begegnete Bitcoin erstmals in Hongkong und wurde über einen Kontakt bei Consensys mit Ethereum vertraut gemacht. Sein erstes Blockchain-Projekt brachte Lebensläufe on-chain, bevor das Unternehmen nach mehreren Iterationen 2020 bei Staking-Infrastruktur ankam.
















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