Während ETF Bitcoin Spot eindeutig eines der starken Themen des Jahres 2024 sein werden, könnten Real World Assets (RWA) ebenso bedeutend sein.
Laut unseren Informationen befinden sich mehrere Start-ups, die an diesem Thema arbeiten, d. h. der Tokenisierung von realen Vermögenswerten (lesen Sie unseren Bericht), in der Phase der Kapitalbeschaffung. Dies ist insbesondere bei Centrifuge der Fall: Das deutsche Start-up, das ein Tokenisierungs- und RWA-Finanzierungsprotokoll gestartet hat, befindet sich in der Endphase einer neuen Finanzierungsrunde. Es wird erwartet, dass rund 10 Millionen Euro aufgebracht werden.
Mehrere Investoren wie BlockTower und Coinbase Ventures, die an der vorherigen Finanzierungsrunde (4 Millionen US-Dollar im Jahr 2022) teilgenommen haben, sollen kurz davor stehen, erneut zu investieren. Auf Anfrage wollten weder Centrifuge noch ein anderer Investor Stellung nehmen.
Nach einem starken Start in den Jahren 2020-2021 wurden Akteure der RWA-Tokenisierung von der Marktschwäche getroffen. Doch das wachsende Interesse von Unternehmen und der traditionellen Finanzwelt verleiht dem Sektor neuen Auftrieb, insbesondere jenen, die die Tokenisierung realer Vermögenswerte ermöglichen und Liquidität auf der Blockchain bereitstellen, wie Centrifuge. Es gibt auch andere Akteure, wie Ondo Finance.
"Viele Unternehmen haben begonnen, Real World Assets zu tokenisieren, indem sie sich auf dieses oder jenes Thema konzentrieren, sei es Immobilien, Aktien oder Währungen, was großartig ist", erklärt der Leiter eines amerikanischen Kryptofonds. "Aber das eigentliche Problem ist das Management der Liquidität und Finanzierung dieser tokenisierten Produkte auf der Blockchain. Und dafür braucht man Akteure wie Centrifuge", fügt er hinzu.



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