
Mitbegründer
Martin Köppelmann ist CEO und Co-founder von Gnosis, einer dezentralen Blockchain- und Entwicklungsgruppe, die er seit März 2017 leitet. Gnosis ist in mehreren Produktlinien aktiv, darunter Gnosis Chain, Gnosis Pay, Safe und CoW Swap. Köppelmanns aktueller Fokus umfasst Circles v2, ein gemeinschaftlich getragenes Geldexperiment, das Metri wallet, Safe, CoW Swap und Gnosis Chain in einer einzigen Endnutzeranwendung bündelt. Der Kernmechanismus von Circles ermöglicht es jedem, einen „Circle“ zu erstellen, der automatisch einen Token pro Stunde und Mitglied mintet; der Token-Wert wird durch die Nutzung innerhalb der Community bestimmt.
Köppelmann gründete Gnosis im Januar 2015 als Teil von ConsenSys, der von Ethereum-Co-founder Joe Lubin geleiteten Blockchain-Entwicklungsgruppe, mit. Gnosis wurde ursprünglich als Prediction-Market-Plattform auf Ethereum aufgebaut. Das Projekt weitete sich anschliessend auf Blockchain-Infrastruktur aus und schuf durch die Übernahme und Zusammenführung mit xDAI eine auf Datenschutz ausgerichtete Sidechain für Ethereum. Gnosis Pay, ein non-custodial Zahlungskartenprodukt, ist derzeit in Europa und Brasilien verfügbar und ermöglicht es Nutzern, Kryptowährungen über EURe, einen auf Euro lautenden Stablecoin von Monerium, auszugeben; eine USDC-Integration befindet sich in Entwicklung. Vor Gnosis baute Köppelmann Fairlay auf, einen Bitcoin-basierten Prediction Market, den er später verkaufte. Sein Interesse an Blockchain entstand nach der Finanzkrise 2008 und durch seine Auseinandersetzung mit dem Konzept der „Liquid Democracy“ der deutschen Piratenpartei. Er studierte IT Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, mit einem Bachelor-Abschluss von 2007 bis 2010 und einem weiterführenden Abschluss von 2010 bis 2013.








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