Die Marktrallye hat eindeutig das Interesse der Krypto-Investoren neu entfacht. Laut unseren Informationen, bestätigt durch den Bericht von Sifted, hat das französisch-britische Startup Deblock gerade 16 Millionen Euro eingesammelt.
Mehrere Fonds, darunter Hoxton und 20VC, führten die Finanzierungsrunde an, die eine Erweiterung der Seed-Runde des Startups darstellt, die wir im Frühjahr 2023 enthüllten — 11 Millionen Euro Ende 2022.
Deblock wurde 2022 von mehreren ehemaligen Revolut-Mitarbeitern mitgegründet. Das Startup bietet eine Banking-App mit einem nicht-verwahrenden Krypto-Wallet-System (d.h. Sie sind die einzige Person, die die Kontrolle über Ihre Gelder hat) zusätzlich zu einem traditionellen Girokonto (mit einer IBAN) an.
Dieses System ermöglicht es Ihnen, ohne große Reibungsverluste von der Krypto-Welt in die Fiat-Welt (Euro) zu wechseln. Das Startup hat auch eine Zahlungskarte eingeführt.
Laut unseren Informationen haben seit dem offiziellen Start vor einem Jahr etwas mehr als 200.000 Personen die Deblock-App heruntergeladen. Das Startup, das rund sechzig Mitarbeiter beschäftigt, soll "mehrere zehntausend aktive Kunden" haben.
Mit diesen Mitteln will Deblock zwei Dinge erreichen. "Wir wollen sowohl den Wallets als auch den Girokonten Funktionen hinzufügen", erklärt Claire Balva, Head of Strategy des Startups. Auf der Wallet-Seite arbeitet Deblock an der Integration neuer Blockchains, insbesondere Layer 2s, die viel niedrigere Preise als Layer 1s bieten. Für die Girokonten ist das Ziel, Konten in anderen Währungen als dem Euro einzuführen.
Über die Funktionen hinaus möchte Deblock auch geografisch expandieren. "Heute sind wir nur in Frankreich präsent, aber wir werden uns auf ganz Europa ausweiten", erklärt Claire Balva.
Das Startup hat gerade seine PSAN-Registrierung in Frankreich erhalten. Es ist erst das zweite Unternehmen, das diese nach Société Générale-Forge im Jahr 2023 erhält. Sobald es von der AMF in eine PCSA umgewandelt wird, ermöglicht diese Lizenz Deblock und allen anderen Unternehmen, die sie besitzen, in allen 27 EU-Ländern zu operieren.



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