Während französische Gesetzgeber nicht unbedingt immer auf der Seite von Krypto-Unternehmen stehen, kann dies nicht von Bpifrance gesagt werden. Seit mehreren Jahren unterstützt die öffentliche Investitionsbank den Sektor umfassend mit direkten Investitionen sowie mit Finanzierungen in Form von Darlehen und Zuschüssen. Bpifrance ist somit mit mehr als 80 Millionen Euro im Sektor exponiert 🇫🇷.
In den letzten Monaten hat Bpifrance, die aufgrund des besonders komplizierten Kontexts keine direkten Investitionen getätigt hat, dennoch weiterhin Darlehen zu sogenannten "Vorzugskonditionen" gewährt, ein Segen für Unternehmen in einer Zeit, in der die Zinserhöhungen der Zentralbanken die Kreditkosten wie nie zuvor in die Höhe getrieben haben.
Atlendis und Bubblemaps gehören zu den Unternehmen, die davon profitiert haben. Atlendis hat 1 Million Euro geliehen, während Bubblemaps ein Paket von 500.000 Euro im Rahmen einer 3-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde erhalten hat.
Laut unseren Informationen könnten auch andere Unternehmen wie Ledger von einem nicht-dilutiven Darlehen (keine Beteiligungsinvestition) profitieren. Das französische Einhorn, das im März 2023 100 Millionen Euro aufgebracht hat, soll im Rennen um ein Darlehen von mehr als 10 Millionen Euro sein. Auf Anfrage lehnte Ledger einen Kommentar ab.
Dieses Geld würde insbesondere dazu verwendet werden, die Liquiditätsposition von Ledger zu stärken, das ein besonders kompliziertes Jahr mit wiederholten Verzögerungen bei seinem neuen Produkt, dem Stax, sowie mehreren Kontroversen bezüglich seines Ledger Recover Dienstes hinter sich hat. Im Oktober kündigte das Unternehmen an, 12 % seiner Belegschaft, etwa 70 Personen, abzubauen.







%201.png)






%201.png)
%201.png)


%201.png)



%201.png)


