Nicht viele Menschen kennen Stroom, aber das könnte sich bald ändern. Laut unseren Informationen hat das ukrainische Start-up gerade 3,5 Millionen Dollar von mehreren bedeutenden Web3-Akteuren wie dem deutschen Investmentfonds Greenfield Capital und dem amerikanischen Unternehmen Ankr eingesammelt.
Stroom ist ein eher spezielles Tier im Web3, da das Start-up, das im September seinen 2. Geburtstag feiert, Liquiditäts-Staking im Lightning Network (lesen Sie unser Lightning-Dossier) in zwei Phasen durchführt: Zuerst durch das Platzieren von Bitcoins im LN, dann durch die Umwandlung in Wrapped Bitcoin (lnBTC), d.h. Bitcoins, die mit dem ERC-20-Token-Standard kompatibel sind, um Renditen in anderen Protokollen wie Ethereum zu erzielen.
"Dieses System ermöglicht es uns, doppelt zu agieren, sowohl im Lightning Network als auch in der dezentralen Finanzwirtschaft", erklärt Rostyslav Shvets, der Mitbegründer und CEO des Unternehmens (12 Mitarbeiter).
Das Prinzip des Liquiditäts-Stakings besteht darin, seine Kryptowährungen im Netzwerk zur Verfügung zu stellen, im Austausch gegen eine Gebühr. Wie wir letzte Woche erklärten, ist eine der großen Herausforderungen des Lightning Networks, von mehr Liquidität zu profitieren. Und aus dieser Perspektive könnten Start-ups wie Stroom das Spiel verändern.
Mit dieser Finanzierung plant Stroom, seine Testversion bis Ende Oktober fertigzustellen und sein Produkt Anfang 2024 auf den Markt zu bringen. Das Start-up wird natürlich eine Gebühr für die Verwaltung von Bitcoins im Lightning Network erheben. "Wir hoffen, zwischen 2% und 6% jährliche Rendite zu erzielen", erklärt Rostyslav Shvets. Bleiben Sie dran!



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