Eine außergewöhnliche Situation erfordert eine außergewöhnliche Maßnahme. Nach einem langen Verhandlungswochenende gab die Bank UBS am Sonntagabend bekannt, dass sie die Credit Suisse übernehmen werde, die an den Märkten im freien Fall ist und eine Bankenpanik auslösen könnte.
Das Geschäft hat einen Wert von 3 Milliarden Schweizer Franken, oder etwas mehr als 3,02 Milliarden Euro, zahlbar in UBS-Aktien. Am Freitag war die zweitgrößte Bank noch etwas mehr als 7 Milliarden Schweizer Franken wert...
Dieses Geschäft wurde fast von den Schweizer Behörden erzwungen, die eine Pressekonferenz abhielten, um zu reagieren. Diese Lösung sei "nicht nur entscheidend für die Schweiz (...) sondern für die Stabilität des gesamten globalen Finanzsystems", versicherte der Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Alain Berset.
Wie konnte die Situation so schnell außer Kontrolle geraten?
Alles begann am 15. März. Der größte Aktionär der Credit Suisse, die Saudi National Bank, kündigte an, dass sie die Bank, die unter den Ängsten der Investoren nach dem Zusammenbruch mehrerer US-Banken (Silvergate, Silicon Valley Bank...) leidet, nicht weiter unterstützen werde.
Die saudische Regierung hat klargestellt, dass eine Rettung einer Bank, an der Riad bereits mit 10 % beteiligt ist, nicht in Frage kommt. Doch die Lage ist prekär und die Credit Suisse hat daher beschlossen, Geld zu leihen, um eine Verstaatlichung zu vermeiden.
Als Zeichen dafür, dass die Situation ernst genommen wird, sind die anderen europäischen Banken alle an der Börse abgestürzt.







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