Der Zusammenbruch von FTX hat nicht nur die französischen Behörden 🇫🇷 dazu veranlasst, gegenüber Krypto-Akteuren härter durchzugreifen (vgl. das jüngste Gesetz, das den Zeitplan für PSANs beschleunigt). Auch Influencer in diesem Sektor werden ins Visier genommen. Ein Gesetzentwurf zur "Bekämpfung von Betrug und Missbrauch durch Influencer in sozialen Netzwerken" wird am 27. März in der Nationalversammlung geprüft.
Selten genug, um hervorgehoben zu werden, ist dies das Ergebnis der parteiübergreifenden Arbeit von zwei Abgeordneten: Arthur Delaporte (PS) und Stéphane Vojetta (Renaissance). Nach unseren Informationen hat dieser Vorschlag auch die Unterstützung der Regierung erhalten.
Obwohl dies noch nicht entschieden ist, könnten Influencer, die nicht bei der Autorité des marchés financiers (AMF) registriert sind, von der Förderung von Krypto-Projekten ausgeschlossen werden. Diejenigen, die registriert sind, dürften nur mit Unternehmen zusammenarbeiten, die das Recht haben, in Frankreich zu kommunizieren (durch Erlangung einer PSAN-Registrierung bei der AMF).
"Die Idee ist nicht, das Sprechen über Krypto-Assets zu verbieten, sondern undeclared Promotions und die damit verbundenen Missbräuche zu stoppen", erklärt Arthur Delaporte. "Ein großer Teil des Publikums von Influencern besteht aus gefährdeten Personen oder Personen mit geringer finanzieller Bildung, und es geht darum, sie zu schützen", fügt er hinzu.
Laut dem Text wird ein Influencer definiert als "jede natürliche oder juristische Person, die gegen Entgelt oder im Austausch für eine Sachleistung Inhalte über ein elektronisches Kommunikationsmittel produziert und verbreitet, die dazu bestimmt sind, durch den Ausdruck ihrer Persönlichkeit Waren, Dienstleistungen oder jegliche Sache zu fördern".
Frankreich ist nicht das einzige Land, das sich für das Thema Influencer interessiert. In den Vereinigten Staaten wurden kürzlich mehrere Stars wie Kim Kardashian (1,2 Millionen Dollar Strafe) dafür bestraft, Projekte zu fördern, ohne ihr Publikum zu informieren.
In Europa sieht die MiCA-Verordnung, die voraussichtlich im April endgültig verabschiedet wird (obligatorisches Inkrafttreten bis 2026), die Überwachung der Tätigkeit von Krypto-Influencern vor.




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