The Big Whale: Wenn man sich Web3 im Vereinigten Königreich ansieht, stößt man auf einige Organisationen wie NFTUK. Was ist Ihre Rolle?
Mila Lolli: Ich wollte NFTUK gründen, wo ich Vollzeit arbeite, um jedem, der an Kryptowährungen, NFTs, Metaversen und allen Web3-bezogenen Themen interessiert ist, die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, zu schulen und kurz gesagt, Fortschritte zu machen!
Mit ein paar Freiwilligen organisieren wir Konferenzen und Treffen. Jeden Monat organisieren wir eine Veranstaltung, hauptsächlich in London, bei der Hunderte von Menschen erscheinen. Viele Menschen denken, sie seien die Einzigen, die sich für diese Themen interessieren, aber dem ist nicht so.
Warum haben Sie sich entschieden, sich NFTUK zu nennen? Es erweckt den Eindruck, dass Sie nur über NFTs sprechen...
Das ist in der Tat ein Punkt. Als wir die Organisation gegründet haben, dachten wir, dass NFTs ein hervorragendes Tor zu Web3 sind. Viele Menschen haben bereits von ihnen gehört. NFTs sind objektiv eines der besten Tore sowohl im Marketing als auch in der Anwendung, um über alle anderen Themen, insbesondere Kryptos und dezentrale Finanzen, aufzuklären.
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Wie sehen Sie das Krypto-Ökosystem im Vereinigten Königreich? Was sind seine Hauptstärken?
Es ist sehr dynamisch. Natürlich sind die Dinge im Moment komplizierter, wie es überall der Fall ist. Während eines Bärenmarktes gibt es weniger Geld, weniger Interesse von der breiten Öffentlichkeit, aber wir sehen auch, dass sich Unternehmer in diesem Sektor auf ihre Projekte konzentrieren.
Nehmen Sie den Fall dessen, was mit Bitcoin NFTs und Ordinals passiert. In den letzten zwei Wochen spricht jeder darüber, und ich kenne mehrere Kollektionen, die darauf starten werden.
Was ist die größte Herausforderung für das Krypto-Ökosystem im Vereinigten Königreich?
Es muss noch wachsen. Aber ich würde sagen, es ist immer noch die Akkulturation. Offensichtlich ist unsere größte Herausforderung, Wissen zu verbreiten, um den Menschen zu ermöglichen, diese Themen und ihre Bedeutung zu verstehen. Ohne das wird nichts passieren. Nur Akkulturation kann die Adoption von Web3 erleichtern. Das gilt im Vereinigten Königreich, aber auch in Frankreich und weltweit.
Wie genau fördern Sie diese gemeinsame Kultur und das Wissen?
Neben unseren Veranstaltungen arbeiten wir auch mit öffentlichen Behörden, Universitäten und Unternehmen zusammen. Letztes Jahr haben wir die Regierung getroffen. Sie waren sehr interessiert an dem, was wir tun, insbesondere da der neue Premierminister das Vereinigte Königreich zu einem 'Krypto-Hub' machen möchte. Und dafür brauchen sie alle Akteure im Sektor.



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