Der Countdown für Amazon hat begonnen. Nach monatelanger Entwicklung und einigen Verzögerungen wird der Weltmarktführer im E-Commerce tatsächlich seine NFTs-Plattform starten. Laut unseren Informationen wird sie am 24. April live gehen.
Die Plattform, deren Existenz im Januar von Blockworks enthüllt wurde, wird auf der Website des US-Riesen über einen "Amazon Digital Marketplace"-Tab verfügbar sein. Dieser Tab wird zunächst nur in den USA verfügbar sein. Die Plattform wird schrittweise für den Rest der Welt, insbesondere Europa, geöffnet.
Laut unseren Informationen wurde der Start des Amazon Digital Marketplace in den letzten Wochen aufgrund des Zusammenbruchs von FTX zweimal verschoben. Der 24. April scheint nun festzustehen, sofern keine weiteren außergewöhnlichen Ereignisse eintreten.
Wie man die Plattform nutzt
Nicht allzu überraschend hat sich Amazon nicht für eine "offene" Lösung entschieden. NFTs werden nur über das Amazon-Konto und per Kreditkarte gekauft.
Der Vorteil dieses Systems ist, dass es für Kunden einfacher zu nutzen ist, da sie keine Krypto-Wallet wie Metamask handhaben müssen, obwohl die auf Amazon verkauften NFTs tatsächlich auf einer Blockchain gehostet werden.
"Amazons technologische Wahl fiel auf eine private Blockchain, die nicht mit der Ethereum Virtual Machine kompatibel ist", bestätigt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Für Entwickler, die ihre NFTs auf Amazons Blockchain verfügbar machen möchten, wird es obligatorisch sein, einen "Bridge" zu verwenden, d.h. ein Werkzeug, das es ermöglicht, eine Darstellung eines Vermögenswerts auf einem anderen Protokoll anzubieten.
Laut unseren Informationen werden etwa fünfzehn NFT-Kollektionen Teil des Starts des Amazon Digital Marketplace sein. Es wird möglich sein, NFTs zu kaufen, die mit physischen Objekten verbunden sind oder nicht.
Mit diesem Projekt macht die Gruppe von Jeff Bezos, die bereits über ihre Cloud-Sparte (Amazon Web Services) mit Protokollen arbeitet, einen weiteren Schritt in das Web3-Universum. Sie reiht sich damit in die Riege anderer Giganten wie Meta (ehemals Facebook) und Google ein.
Die Gruppe von Mark Zuckerberg ist eine der aktivsten in diesem Sektor. Seit einigen Monaten erlaubt Instagram bestimmten ausgewählten Nutzern (mehr Influencern und Stars), ihre NFTs auf der Plattform anzuzeigen und zu verkaufen. Der Dienst ist derzeit nur in den Vereinigten Staaten verfügbar.




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