In der Bankenwelt ist Société Générale eindeutig eine der "krypto-freundlichsten" Institutionen.
Durch ihre Tochtergesellschaft SG-Forge hat die Defence-Bank ihre Initiativen verstärkt und verfügt nun über ein beeindruckendes Setup: eine Tokenisierungsplattform, die Zulassung als Anbieter digitaler Vermögenswerte (PSAN) - sie ist das einzige Unternehmen in Frankreich - und seit einigen Monaten ihren eigenen Stablecoin, CoinVertible, der auf der Bitstamp-Plattform verfügbar ist.
Als Zeichen dafür, dass Société Générale das Thema weiter vorantreibt, wurden die SG-Forge-Teams schrittweise in die traditionellen Marktaktivitäten der Bank integriert.
Jean-Marc Stenger und seine Teams arbeiten nun vollständig mit den Teams im Bereich Global Banking and Investor Solutions von Société Générale zusammen - sie befinden sich auf denselben Etagen - eine Aktivität, die von Alexandre Fleury geleitet wird, der im Managementkomitee der Bank sitzt.
Der Bereich Global Banking and Investor Solutions vereint 12.000 Personen und bietet den Kunden von Société Générale anspruchsvolle Bank-, Beratungs-, Kapitalmarkt- und Handelslösungen.
Ziel dieser Organisation ist es, das Geschäft mit Blockchain und Tokenisierung weiter in die Bank zu integrieren. "Die SG-Forge-Teams machen dasselbe, aber auf der Blockchain", erklärt eine gut informierte Quelle.
Ist diese Verbindung der Vorbote einer möglichen Fusion? Das ist offensichtlich das Ziel, aber es wird wahrscheinlich noch einige Zeit dauern. Fakt ist, dass nur wenige Banken bereits auf diesem Integrationsniveau sind und Société Générale bald als die "krypto-freundlichste" Bank gelten könnte.



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