Stablecoins: Usual sammelt 10 Millionen US-Dollar in Serie A

Stablecoins: Usual sammelt 10 Millionen US-Dollar in Serie A
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Das europäische Projekt hat es geschafft, in nur wenigen Monaten mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar anzuziehen, dank eines hochinnovativen dezentralisierten Stablecoin-Modells.

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Während viele dezentrale Finanzprojekte (DeFi) eine große Anzahl französischer Ingenieure in ihren Reihen haben, haben sich nur wenige "Bluechips" in der Branche so etabliert wie Morpho in den letzten Monaten. Dennoch scheint Usual denselben Weg einzuschlagen.

Der dezentrale Stablecoin-Emittent hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar gesammelt, ein Geschäft, das von Binance Labs, Kraken Ventures und mehreren anderen renommierten Branchenakteuren geleitet wurde. Im April hatte Usual bereits 7 Millionen US-Dollar mit Kraken Ventures gesammelt.

Seit seiner Einführung im letzten Juli hat Usual es geschafft, mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar in bar anzuziehen, die direkt in tokenisierte US-Staatsanleihen investiert wurden. Dieser Pool generiert eine Rendite für Investoren, die derzeit in USUAL-Governance-Token ausgezahlt wird, mit der Möglichkeit, in naher Zukunft in Stablecoins vergütet zu werden, für diejenigen, die diese Exposition bevorzugen.

>> Lesen Sie unsere fundamentale Analyse des Usual-Projekts

Zusammengefasst bietet Usual eine dezentrale Alternative zu traditionellen Stablecoin-Emittenten wie Tether oder Circle, mit dem besonderen Merkmal, dass Stablecoin-Inhaber an den Gewinnen aus Investitionen teilhaben. Das Projekt fällt somit in die Kategorie der "ertragsbringenden" Stablecoins.

>> Lesen Sie unseren Bericht 2024 über den Stablecoin-Markt

Über sein Modell der Einnahmenumverteilung hinaus liegt einer der großen Vorteile von Usual in seiner Tokenomics. Nur 10 % der Usual-Token sind dem Entwicklungsteam und privaten Investoren zugeteilt, verglichen mit bis zu 40 % bei vielen anderen Projekten, was den Verkaufsdruck auf den Token-Preis begrenzt.

Usual zeichnet sich auch durch seinen Gründer aus, den ehemaligen französischen Abgeordneten Pierre Person, der zwischen 2017 und 2022 zur Entwicklung des lokalen Krypto-Ökosystems beigetragen hat.

Grégory Raymond

Grégory Raymond ist Forschungsleiter und Mitgründer von The Big Whale. Als Spezialist an der Schnittstelle zwischen traditionellem Finanzwesen und digitalen Assets beobachtet er seit 2017 die regulatorischen, institutionellen und technologischen Entwicklungen der Branche — für ein Publikum aus Entscheidungsträgern bei Banken, Asset Managern und Fintechs. Er ist außerdem Autor von Bitcoin & Cryptos: L'enjeu du siècle (Talent Éditions, 2025), einem Buch, das auf Gesprächen mit zentralen Akteuren des Ökosystems basiert.

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