Nach einem glänzenden Start in den Jahren 2020-2021 wurden Tokenisierungsakteure wie Centrifuge stark von der Marktabkühlung getroffen. Doch das erneute Interesse großer Finanzinstitute hat den Trend für "RWAs" (Real World Assets), die auf die Blockchain kommen, wiederbelebt.
Centrifuge, das 2018 gegründet wurde, ist eine Plattform, die es Investoren ermöglicht, RWAs als Sicherheiten zu hinterlegen, die in Form von NFTs (non-fungible tokens) dargestellt werden, um dann Krypto-Liquidität leihen zu können. Centrifuge verwaltet diese Liquidität selbst und arbeitet mit einer Reihe von bedeutenden Protokollen wie Aave und Maker zusammen.
Laut RWA.xyz macht Centrifuge derzeit 43 % der privaten Kreditvergabe aus, also der Kreditvergabe, die nicht über eine Bankinstitution erfolgt, und liegt damit deutlich vor seinen Hauptkonkurrenten in diesem Bereich, Maple und Goldfinch, mit fast 270 Millionen US-Dollar an ausstehenden Krediten.
Nach unseren Informationen steht das Start-up sogar kurz davor, eine Finanzierungsrunde von rund 10 Millionen Euro abzuschließen.
"Viele Unternehmen haben sich in die Tokenisierung von Real World Assets gestürzt, indem sie dieses oder jenes Thema anvisierten, sei es Immobilien, Aktien oder Währungen", erklärt der Leiter eines US-Krypto-Fonds. "Aber die eigentliche Herausforderung besteht darin, die Liquidität und Finanzierung dieser tokenisierten Produkte auf der Blockchain zu verwalten. Und dafür braucht man Akteure wie Centrifuge", schließt er.
Unter den anderen Nominierten in der Kategorie: Curve, Kiln, Bitstamp und Angle.
Die Wahl wurde teilweise mit der Teilnahme der The Big Whale-Community durchgeführt, jedoch ohne jegliche Intervention des Teams. Erfahren Sie mehr über den Abstimmungsprozess.







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