In London herrscht in den letzten Tagen eine gewisse Optimismus. Viele begrüßen die Ankündigung der London Stock Exchange, ab dem 28. Mai Bitcoin- und Ethereum-ETNs zu listen. Mehrere Kommentatoren und Krypto-Medien haben eine Entscheidung gelobt, die die Akzeptanz von Kryptowährungen in Europa beschleunigen und sogar helfen könnte, mit den US Bitcoin Spot ETFs aufzuholen, die einen fulminanten Start hingelegt haben.
Wie Bloomberg am Dienstag hervorhob, hatten die Bitcoin ETFs von BlackRock und Fidelity die 2 besten Starts in der ETF-Geschichte. In den letzten 30 Jahren gab es mehr als 11.000 ETFs. Eine beachtliche Leistung!
Das einzige Problem ist, dass die von der London Stock Exchange angekündigten ETNs aus drei Gründen nicht viel ändern werden.
👉 Der erste Grund betrifft die Art des Produkts. Die London Stock Exchange wird ETNs (Exchange Traded Notes) listen, die, wie wir bereits zuvor erklärt haben, das europäische Äquivalent zu den amerikanischen ETFs sind.
Einige ETNs sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich, aber die von der London Stock Exchange angebotenen werden qualifizierten Investoren, d.h. Fachleuten, vorbehalten sein.
"Nur Fonds und Investmentgesellschaften werden sie kaufen können," bestätigt Benoît Pellevoizin, Frankreich-Direktor von CoinShares, einem der führenden Vermögensverwalter Europas, der sich auf Krypto spezialisiert hat.
👉 Der zweite Grund betrifft alle Auflagen, die auf den zukünftigen Bitcoin- und Ethereum-ETNs lasten werden. Die ETNs werden von der britischen Wertpapieraufsichtsbehörde (FCA) validiert, die den Prospekt, den Verwahrer der zugrunde liegenden Vermögenswerte und andere Elemente prüfen wird.
"Dies sind Standards, die denen entsprechen, die wir in der traditionellen Finanzwelt sehen, und nur wenige Krypto-Akteure haben diese Standards bereits erreicht," erklärt ein guter Kenner des Themas. Auf Anfrage lehnte die London Stock Exchange einen Kommentar ab.
👉 Der dritte Grund - und vielleicht der wichtigste - ist, dass diese Produkte seit Jahren in Großbritannien für Fachleute über andere EU-Akteure verfügbar sind (der Brexit hatte dort keinen Einfluss), aber sie treffen einfach nicht auf den erwarteten Erfolg.
insbesondere da "der europäische Markt bei weitem nicht so tief ist wie der US-Markt", wie ein Investor anmerkt.



.png)



%201.png)






%201.png)
%201.png)


%201.png)



%201.png)


