Man konnte ihm nicht entkommen.
In den letzten Tagen wurden wir mit Artikeln, Kommentaren und Interviews überschwemmt, die erklären, dass der Fall von FTX das "Ende" der Kryptowährungen signalisiert. Ja, das Ende der Kryptowährungen und des gesamten Ökosystems.
Aber was ist es wirklich? Wir haben uns damit befasst und die Zahlen zeigen, dass die Kryptoindustrie in Wirklichkeit recht gut dasteht. Sogar sehr gut.
Hier sind einige Zahlen, die Sie an der Kaffeemaschine verwenden können 😉.
👉 Anzahl der Nutzer
Die Quellen variieren, aber laut Zahlen von Chainalysis besitzen mittlerweile etwas mehr als 200 Millionen Menschen auf der Welt Kryptowährungen, was schlichtweg ein Allzeithoch darstellt.
Um Ihnen eine Vorstellung zu geben: Das ist doppelt so viel wie vor der Covid-Krise - im Jahr 2020 - die eine deutliche Beschleunigung der Adoption von Bitcoin und anderen Kryptowährungen markierte. Der Anstieg der Märkte hat natürlich viel dazu beigetragen 🚀.
Derzeit soll es in Europa etwas mehr als 50 Millionen Krypto-Besitzer geben, was in etwa der Bevölkerung Spaniens entspricht!
👉 Unternehmen engagieren sich
Abgesehen vom Skandal um FTX gab es noch nie so viele Unternehmen, die sich für das Thema Kryptowährungen, NFT (wir erklären hier alles über NFTs) oder Metaversen interessieren.
Luxuskonzerne wie LVMH, insbesondere über Tiffany & Co., arbeiten an NFT-Projekten oder kooperieren mit bekannten Kollektionen wie den Bored Apes oder CryptoPunks.
Im Finanzsektor testen jeden Monat mehr Banken DeFi (dezentrale Finanzen) oder ermöglichen es ihren Kunden, wie einige insbesondere in den USA, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen.
👉 Fundraising
Fundraising ist ein guter Indikator für die Gesundheit eines Sektors (obwohl FTX ein gutes Gegenbeispiel ist), und Web3-Unternehmen sammeln weiterhin viel Geld ein.
Im Jahr 2022 haben sie laut einem aktuellen Bericht von Messari, einem auf Finanzdaten spezialisierten Unternehmen, mehr als 20 Milliarden Dollar an Kapital angezogen.
Obwohl diese Volumina im Vergleich zu 2021 - einem Rekordjahr mit 30 Milliarden Dollar - gesunken sind, liegen sie jedoch deutlich über dem, was wir 2020 gesehen haben (7 Milliarden Dollar).
👉 Regulierung kommt in Gang
Einige werden sagen, dass Regulierung eine "schlechte" Sache für den Sektor ist, weil sie Regeln aufstellt, aber sie ist auch ein Zeichen dafür, dass Kryptos sich demokratisieren. Fast überall auf der Welt arbeiten die Behörden an Vorschriften, um die Natur der Vermögenswerte (Token, Kryptos, etc.) zu bestimmen, Besteuerung einzuführen...
Die Europäische Union ist mit den MiCA-Vorschriften, die bis 2024 in Kraft treten sollen, an vorderster Front.




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