Die Verzögerungen beim Start-up für Amazons NFT-Marktplatz reißen nicht ab. Nach einem ersten Fehlschlag Ende 2022 hat der amerikanische Riese laut unseren Informationen erneut den Start des "Amazon Digital Marketplace" verschoben, der für Ende April geplant war.
"Sie sind noch nicht bereit", sagt eine Quelle, die dem Weltmarktführer im E-Commerce nahesteht. "Das Datum des 15. Mai wird nun intern kommuniziert."
Als eines der wichtigsten Projekte der Gruppe seit dem Start von Amazon Web Services (AWS) im Jahr 2006 angekündigt, wurde der Amazon Digital Marketplace erstmals im November 2022 aufgrund des Zusammenbruchs von... FTX auf Eis gelegt. Seitdem schreitet das Projekt voran, jedoch langsamer als erwartet. "Es gibt einige Schwierigkeiten, sowohl technischer als auch kommerzieller Natur", erklärt dieselbe Quelle.
Viele große Kollektionen präsent
Die Herausforderung für Amazon, das so viele Kollektionen wie möglich anziehen möchte, besteht darin, sich als wichtiger Akteur im NFT-Bereich zu etablieren. Laut unseren Informationen wurden 80 Kollektionen vom amerikanischen Riesen ausgewählt. Die Bored Ape, die bekannteste Kollektion der Welt, gehört zu den anwesenden Stars. Auch die World of Women-Kollektion ist mit an Bord.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht die NFTs der Hauptkollektionen zum Verkauf angeboten werden (sie wurden bereits gemint), sondern vielmehr Vergünstigungen oder Merchandising, was den Einfluss und den Hype für die Plattform etwas begrenzen könnte. "Man wird NFTs kaufen können, die selbst Zugang zu Vorteilen der bekanntesten NFTs bieten", flüstert eine mit dem Projekt vertraute Person.
Amazon plant nicht, Zahlungen in Kryptowährungen für diese NFTs zu akzeptieren, die auf einer privaten Blockchain entwickelt werden und über die der Riese somit die alleinige Kontrolle haben wird. Der "Vorteil" dieses Systems besteht darin, dass Einkäufe so einfach wie bei einem normalen Produkt sein werden und die NFTs direkt in den Konten der Amazon-Kunden verfügbar sein werden.
Um von den Vorteilen einer Kollektion zu profitieren, wird es notwendig sein, sein Amazon-Konto auf den Kollektionsseiten zu nutzen, ähnlich wie man sich mit einem Google- oder Facebook-Konto auf Drittanbieterseiten identifizieren kann.
Trotz der Verzögerungen scheint das von Jeff Bezos gegründete Unternehmen stark auf dieses Projekt zu setzen. Laut unseren Informationen wurde niemand, der für den Marktplatz verantwortlich ist, im Rahmen der in den letzten Wochen angekündigten 27.000 Entlassungen entlassen.




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