Stellt man einem Akteur der Kryptobranche die Frage, erhält man oft dieselbe Antwort zur PSAN-Registrierung:
"Ich habe mehr als ein Jahr gewartet."
"Mein Ansprechpartner hat sich mehrmals geändert."
"Ich habe 4 Monate lang nichts von ihnen gehört."
Diese Verzögerungen und Schwierigkeiten werden auf einen Mangel an Ressourcen bei der Autorité des marchés financiers (AMF) zurückgeführt, die alle Fälle verwalten muss 📂
Im vergangenen Jahr hat der Regulierer tatsächlich einige seiner Mitarbeiter verloren, ohne dass die Abgänge kompensiert wurden, was zu einem Stau führt.
Der Regulierer rechtfertigt diese Verzögerungen damit, dass einige Unterlagen unvollständig sind. "Es gibt Unternehmen, die offensichtlich die Bedeutung des Prozesses nicht verstanden haben", erklärt eine Quelle nahe der Autorité des marchés financiers (AMF).
Zu seiner Verteidigung führt die Behörde auch an, dass bereits 60 Unternehmen registriert wurden, was deutlich mehr ist als in anderen europäischen Ländern.
Dieses Argument überzeugt jedoch nicht auf Seiten der Association for the Development of Digital Assets (Adan), wo man einfach auf das Vorhandensein eines "erheblichen Pools von Unternehmen" 🇫🇷 hinweist.
In der Zwischenzeit besteht das Risiko für Frankreich und andere Länder darin, dass einige Unternehmen, insbesondere die dynamischsten, sich anderswo registrieren und genehmigen lassen, um keine Zeit zu verlieren.
"Wir haben französische Kunden, die bereit sind, zum Beispiel nach Luxemburg zu gehen", sagt Arnaud Touati, Gründungspartner von Hashtag Avocats.




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